Bestelltheke Hilfe
Kapitel 08

Bondrucker & Küchenmonitor

Zwei Wege, wie Bestellungen in die Küche kommen, ohne dass jemand am Bildschirm sitzt: Der Bondrucker wirft bei jeder Bestellung automatisch einen Zettel aus. Der Küchenmonitor zeigt sie auf einem Bildschirm als Tafel. Viele Betriebe nutzen beides.

Bondrucker: 15 Minuten, einmalig  ·  Küchenmonitor: 10 Minuten

Beides gehört zum Komplett-Paket

Findest du die Punkte nicht in deinem Menü, sind sie in deinem Tarif nicht enthalten. Melde dich, dann klären wir, ob sich ein Wechsel für dich lohnt.

Der Bondrucker

Ein Netzwerk-Bondrucker, der bei jeder neuen Bestellung von selbst druckt — ohne Rechner daneben, ohne dass jemand etwas anklickt. Du findest die Einrichtung unter Werkzeuge → Bondrucker.

Einrichtungsseite des Bondruckers mit Druckeradresse, Testdruck und Bon-Layouts
Die Seite führt dich in drei Schritten durch die Einrichtung — inklusive Testdruck und Layout-Vorschau.

Was du brauchst

Einen CloudPRNT-fähigen Bondrucker mit Netzwerkanschluss. Wichtig: die LAN-Variante, nicht die reine USB-Version — der Drucker muss selbst ins Netzwerk, nicht an einen Rechner. Ein bewährtes Gerät ist auf der Einrichtungsseite direkt verlinkt.

Warum kein einfacher USB-Drucker?

Ein USB-Drucker braucht immer einen eingeschalteten Rechner mit laufendem Programm. Der Netzwerkdrucker fragt selbstständig alle paar Sekunden nach, ob etwas zu drucken ist. Deshalb funktioniert er auch dann, wenn niemand am Bildschirm sitzt — und genau darum geht es im Betrieb.

Die drei Schritte

  1. Drucker anschließen

    Per Netzwerkkabel an den Router — oder ins WLAN, wenn dein Gerät das kann. Mehr Hardware ist nicht nötig.

  2. Konfigurationsseite des Druckers öffnen

    Beim Einschalten druckt das Gerät einen Zettel mit seiner IP-Adresse (bei manchen Modellen musst du dafür die FEED-Taste gedrückt halten). Diese Adresse gibst du im Browser ein und gehst zum Bereich CloudPRNT.

  3. Deine persönliche Adresse eintragen

    Auf der Bondrucker-Seite steht deine Server-URL. Kopiere sie mit dem Knopf daneben und füge sie beim Drucker ein. Abfrage-Intervall auf 5 Sekunden, speichern — fertig.

Diese Adresse ist geheim

In deiner Server-URL steckt ein Zugangsschlüssel. Gib sie nur in deinen eigenen Drucker ein — nicht per WhatsApp weiterschicken, nicht in ein Forum posten. Wer sie hat, kann deine Bestellungen mitlesen.

Testdruck und Layout

Mit Testdruck auslösen prüfst du sofort, ob die Verbindung steht — der Bon kommt beim nächsten Abfragetakt, also nach wenigen Sekunden. Oben rechts siehst du außerdem, wann sich dein Drucker zuletzt gemeldet hat.

Darunter wählst du das Bon-Layout. Die Vorschau zeigt echte Beispieldaten:

Der Küchenmonitor

Statt Papier ein Bildschirm: Die Bestellungen stehen als Karten auf einer Tafel und wandern von Spalte zu Spalte, während sie zubereitet werden. Zu finden unter Werkzeuge → Küchenmonitor.

Übersicht der eingerichteten Küchenmonitore
Du kannst mehrere Monitore anlegen — zum Beispiel einen für die Pizzastation und einen für die Salatstation.

So sieht die Tafel im Betrieb aus

Ein Klick auf den Monitor öffnet die Tafel. Jede Bestellung ist eine Karte, die von links nach rechts wandert:

Küchenmonitor mit vier Spalten: Neu, In Zubereitung, Fertig und Abgeschlossen, gefüllt mit Bestellkarten
Vier Spalten, acht Bestellungen. Oben in jeder Spalte steht, wie viele Karten dort liegen — die Küche sieht auf einen Blick, was ansteht.

Auf jeder Karte stehen die Bestellnummer, der Name des Gastes, die Uhrzeit und ob geliefert oder abgeholt wird. Der Pfeil auf dem Knopf Weiter schiebt die Bestellung eine Spalte nach rechts — und setzt damit zugleich den Status, ohne dass jemand in die Bestellliste wechseln muss. Über den kleinen Pfeil daneben springst du auch direkt in einen anderen Status.

Die Schaltfläche mit den zwei Strichen links davon pausiert eine Bestellung — praktisch, wenn ein Gast noch etwas nachreichen will oder eine Zutat fehlt. Über den Pfeil-Knopf oben rechts schaltest du die Tafel auf Vollbild, damit auf dem Küchenbildschirm nichts als die Bestellungen zu sehen ist.

Die Uhrzeit ist die wichtigste Zahl

Auf jeder Karte steht, wann die Bestellung fertig sein soll — nicht, wann sie eingegangen ist. Wer von links nach rechts arbeitet und dabei auf die Uhrzeiten achtet, hat den Abend im Griff, ohne ständig nachzurechnen.

Einen Monitor einrichten

Über Neu legst du einen an. Die wichtigsten Einstellungen:

Im Reiter Spalten der Tafel legst du fest, welche Spalten es gibt und welcher Bestellstatus dahintersteckt — üblicherweise Neu, In Zubereitung, Fertig. Schiebt jemand eine Karte weiter, ändert sich damit automatisch der Status der Bestellung. Deine Gäste bekommen die Benachrichtigung, ohne dass jemand extra klicken muss.

Welches Gerät eignet sich?

Jedes Gerät mit Browser: ein günstiges Tablet an der Wand, ein alter Rechner mit Monitor oder ein Fernseher mit Browser. Wichtig ist nur, dass er in der Küche gut sichtbar hängt und nicht ständig in den Ruhezustand geht — Bildschirmschoner und automatische Sperre also ausschalten.


Wenn etwas nicht klappt

Der Drucker druckt nicht

Er druckt doppelt

Dann ist die Adresse versehentlich in zwei Geräten hinterlegt — oder zweimal im selben Drucker. Prüfe die CloudPRNT-Einstellungen deines Geräts.

Der Küchenmonitor bleibt leer

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